Seniorenhandy – Beliebte Hilfe im Alltag
Ein Seniorenhandy kommt speziellen Bedürfnissen älterer Menschen entgegen, ohne diese zu diskriminieren. Es nimmt beispielsweise Rücksicht auf eingeschränkte motorische Fähigkeiten, ebenso wie das ein Treppenlift tut, der bei aller Notwendigkeit auch niemanden diskriminiert.
Die Anforderungen an ein Seniorenhandy
Drei spezifische körperliche Anforderungen sind zu beachten: Motorik, Visualität und Hörsinn. Kleine Handytasten sind für Senioren nicht geeignet, weil das Feingefühl in den Fingerspitzen schon jenseits des 60. Lebensjahres nachlassen kann, ebenso wünschen Senioren eine Bedienbarkeit mit Handschuhen. Zweitens ist der Sehsinn meist eingeschränkt, das Handy-Display muss vor allem aus jedem Blickwinkel und bei jeder Lichteinstrahlung eine gute Erkennbarkeit gewährleisten. Auch der Gehörsinn ist oft eingeschränkt, das Handy muss daher nicht nur über eine bestimmte Empfangslautstärke verfügen, die zudem komfortabel zu verstellen ist, sondern darf vor allem nicht in zu hohen Frequenzen klingeln – diese werden von Senioren nicht wahrgenommen. Eine weitere Funktion erlaubt die induktive Koppelung mit Hörgeräten.
Die Geräte sind zudem robust gestaltet, sie können herunterfallen und auch nass und staubig werden.
Wichtige und unwichtige Funktionen
Einen MP3-Player benötigen Senioren nicht unbedingt auf dem Handy, eine Kamera hingegen schon – sie ermöglicht, in Gefahrensituationen Bilder sowohl zur Dokumentation als auch zur Herbeiholung von Hilfe abzusetzen. Senioren schreiben eher selten SMS, sie telefonieren jedoch sehr gern und sind oft darauf angewiesen. Eine Notruffunktion, wirklich nur über eine Taste bedienbar, ist sehr hilfreich. Auch eine Sprachaufzeichnung sowie die Spracherkennung und Sprachanwahl können viel nützen. Generell geht eine unkomplizierte Bedienbarkeit über unnötige Features. Einige Hersteller haben sich auf die Produktion der Handys spezialisiert.